Leseecke

Hier gibt’s einen kleinen Auszug der Projekte, die ich als Lektorin schon begleiten durfte. Die Liste wird laufend aktualisiert … sofern ich nicht gerade damit beschäftigt bin, all die schönen Manuskripte zu lesen, die als Nächstes dazukommen.

Sara Hassan, Josefa Niedermaier (Hg.), Wer gegen wen?

 

Wir werden ständig gegeneinander ausgespielt, in allen möglichen Bereichen. Steile These, kann man jetzt sagen. Oder in den 21 Interviews im Buch nachlesen, ob nicht vielleicht was dran ist. Und vor allem: was man dagegen machen kann.   

Sarina Spiegel, Eat. Sleep. Work. Die?

 

Warum ist unser Wirtschaftssystem so, wie es ist? Wie kann es sein, dass „der Markt regelt“ immer noch als die Erklärung für alles und das BIP als der Heilige Gral gilt – wenn die Regeln so doch ganz offensichtlich nicht mehr aufgehen? Sarina Spiegel rollt all diese Themen auf eine Art auf, die du auch verstehst, wenn du (wie ich) kein Wirtschaftsprofi bist. Versprochen. 

Helga Seebacher, Aufstehen, weitergehen, leben

 

Wie geht man damit um, wenn ein Schicksalsschlag auf den nächsten folgt? Wenn man innerhalb weniger Jahre zwei Kinder sowie die Eltern verliert und selbst an Multipler Sklerose erkrankt? Ich bin ehrlich, diese Geschichte ist mir beim Lektorieren sehr nahe gegangen. Und umso mehr kann ich sagen: Das lohnt sich zu lesen.  

Wolfgang Meixner, Erol Yildiz (Hg.), Heimat sind wir!

 

Heimat, das ist jetzt nicht unbedingt der einfachste Begriff. Eben deshalb lohnt es sich, ihn mal ganz genau unter die Lupe zu nehmen. Aber Moment, was ist denn schon wieder „postmigrantisch“?  Klingt kleinteilig-akademisch? Nope, ist es nicht. Der Sammelband ist ein Streifzug, der vom Thema Heimweh über Sachunterricht bis hin zu Fatma Aydemirs Dschinns viele verschiedene Blickwinkel abdeckt. Wenn ihr mich fragt: Das kann man sich sehr gut mal anschauen. 

Christian Günther, Virtual Reality und Authentizität

 

Wie konstruieren VR-Anwendungen Authentizität? Was ist wirklich „authentisch“ und was wird nur so wahrgenommen, basierend (u. a.) auf dem Vorwissen der Nutzenden? Was macht die virtuelle Inszenierung von Geschichte mit unserer Vorstellung, wie das „damals eben war“? Darum geht’s in Christian Günthers Dissertation. Interessant nicht nur für die Games-Studies-Crowd!

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