Umgang mit KI
Ich verwende keine generative Künstliche Intelligenz. Nicht im Lektorat, nicht im Korrektorat, nicht beim Texten selbst.
Dafür gibt’s reichlich gute Gründe, über die man sicher lang und breit diskutieren könnte. Aber für dich als Autor*in oder Herausgeber*in ist hier vor allem einer davon wichtig: die Qualität. Das, was diese Software macht, kann ich mit meinem eigenen Kopf und meiner Erfahrung nun mal besser. Eh, Eigenlob stinkt. Nur, in diesem Fall stimmt es halt einfach.
Für unsere Zusammenarbeit heißt das:
- Erwachsene Menschen können ihre eigenen Entscheidungen treffen. Wenn du KI verwenden willst, mische ich mich nicht ein. Sei nur bitte nicht überrascht, wenn ein Lektorat dann eventuell teurer wird. Jede einzelne klassische KI-Formulierung erst wieder auszubügeln, ist aufwendig.
- Bitte versuch nicht, mich vom Gegenteil zu überzeugen.
- Als Lektorin kümmere ich mich um den Buchinhalt. Ich habe keinen Einfluss darauf, ob ein Cover mit generativer KI erstellt oder das fertige Buch mit KI-generierten Social-Media-Posts beworben wird. Das ist immer eine Entscheidung der herausgebenden Person – siehe Punkt 1.
Mir geht es hier nicht darum, mit dem Finger auf Leute zu zeigen, die diese Art Software verwenden. Wie gesagt, alle dürfen ihre eigenen Ansätze haben. Zudem muss man schon unterscheiden zwischen generativer und assistiver Künstlicher Intelligenz. Wenn z. B. ein Mensch mit Legasthenie durch Software-Unterstützung endlich den Traum vom eigenen Manuskript verwirklichen kann: who am I to judge.
Der Punkt von diesem Statement ist wirklich nur: Wenn wir zusammenarbeiten, dann von meiner Seite her ohne generative KI. Damit das mal gesagt ist.
Okay? Okay.
